"Symptome", S. 8 bis 16


Vor der Einserdienstzentrale stellte sie ihr Fortbewegungsmittel ab und verharrte einen Moment. Fast alles war spiegelgleich zum Glasturm gegenüber angeordnet. Rechts, hinter der Glasröhre des Aufzugs, lag der große Aufenthaltsbereich, links der schmalere. Hier allerdings machte ein Raumteiler in Form eines Regals, umwuchert von noch größeren und üppigeren Pflanzen als im östlichen Flügel, den Bereich dahinter wesentlich schummriger.

 Wachsam einen Fuß vor den anderen setzend, sich mehrmals nach allen Seiten umdrehend, bewegte sie sich zwischen den Tischen und Sesseln hindurch bis zur Glasfassade auf der Hofseite. Doch natürlich war der Anbau, aus dem die weiße Gestalt sie vorhin angestarrt hatte, verlassen und menschenleer.
 Sie schaute durchs Fenster zu der Stelle hinüber, an der sie eben gestanden hatte. Wenn mein verirrtes Schäfchen nicht in einem Zimmer verschwunden ist, dachte sie, geistert es nun auf der anderen Seite auf dem Gang umher. Konzentriert versuchte sie drüben hinter der Glasfassade Einzelheiten, etwa die hellen Möbel, zu erkennen. Der augenblickliche Stand des Mondes erwies sich für eine Beobachtung der anderen Seite hier günstiger. Hinter den Sitzgruppen erkannte sie sogar die Umrisse des Gummibaums. Eine Weile betrachtete sie ihn, verzaubert, wie die Nacht Formen veränderte und verwischte, bis die Silhouette tatsächlich zu verschwimmen schien. Fast so, als bewege sie sich.
 Sie schloss ganz kurz die Augen, sah erneut hinüber und war sich sicher: Dort, hinter dem Gummibaum, bewegte sich wirklich etwas! Sie trat dichter an die Scheibe heran und meinte nun zu erkennen, wie jemand weiter hinten, in der Tiefe des Raums, von rechts nach links durch den Glasturm ging.
 Im nächsten Moment war er verschwunden.

 Auf dem Rückweg zum Zweierbereich warf Larissa einen Blick ins Zimmer, in dem unter anderem Frau Abendschein fest schlief. Sie schaltete wie immer zuerst die Glocke aus und trat danach an ihr Bett. Für ihr ständiges Klingeln im Schlaf kursierten diverse Erklärungen; das Entfernen der Glocke war aber unter keinen Umständen erlaubt, weshalb man das Lämpchen am Pager einfach blinken ließ, bis man Zeit hatte oder regulär vorbeikam.
 Henrik, der die Etage unter ihr betreute und auch schon auf diesem Stockwerk gearbeitet hatte, hatte ihr vier, fünf Namen von zu seiner Zeit Unruhigen genannt. Frau Abendschein gehörte nicht dazu. Aber Frau Yilmaz, zwei Betten weiter vorn. Und obwohl sie, so wie die anderen Bewohnerinnen von Henriks kurzer Liste, den Unterlagen nach längst ruhiggestellt war und auch augenblicklich mit offenem Mund schnarchend fest schlief, fragte sich Larissa, ob es ihr Nachthemd gewesen war, das sie vor gut zehn Minuten über den Hof hinweg im Glasturm gesehen hatte. Vom Farbton her konnte es passen.
 Larissa rollte zurück zur Dienstzentrale, setzte sich an den Computer und begann wieder die Dateien ihrer Bewohner auf Schlaflosigkeit oder Unruhezustände – im Grunde bekannte Demenzsymptome – hin zu durchforsten.
 Eine halbe Stunde später wurden ihre Nachforschungen durch ein leises Piepsen aus der Hüfttasche ihrer Bluse unterbrochen. Der stündliche Bereitschaftsbeleg war fällig. Die Funkuhr ihres Pagers zeigte ein Uhr. Folgsam tippte sie ihren persönlichen Code ein und schloss dann die Dateien, um mit dem Rundgang zu beginnen. Einen schlüssigen Hinweis auf die Identität des Nachtgespenstes hatte sie bisher nicht entdeckt.

Gleich im ersten in östlicher Richtung an die Dienstzentrale grenzenden Zimmer lagen fünf schwerstpflegebedürftige Frauen in elektronisch gesteuerten Pflegebetten, wie sie auch in anderen Zimmern standen. Larissa tippte auf den Touchscreen des Lagerungsplanes. Leise summend neigte sich die Auflagefläche mit fünfundneunzig Kilogramm Frau Fischer zur linken Seite und verformte sich so, dass die Schwergewichtige trotz Schräglage sicher ruhte. Währenddessen brauchte Larissa nur ihre Hand zu halten. Dann legte sie ihr noch ein Kissen zwischen die Knie. Immerhin muss man das noch von Hand machen, dachte sie und hörte die Bewohnerin leise im Schlaf vor sich hin pfeifen. Larissa warf noch einen Blick auf das Display der Box auf dem Nachttisch, die Frau Fischers Vitalwerte anzeigte.
 Die Zweite, Frau Herb, wurde meistens kurz wach. Als ihre Unterlage sich zu neigen anfing, entwich ihr ein erschrecktes „Oh?“ und sie schielte verunsichert zur Bettkante, die sich hinter ihr nach oben bewegte. Larissa hielt auch ihre Hand und erklärte: „Keine Sorge, alles in Ordnung. Das ist nur, damit Sie nicht wund liegen, Frau Herb.“
 Das beruhigte sie offensichtlich sofort. „Ach, mein Herzchen!“ lächelte sie und tätschelte Larissas Hand.

 Auch die anderen drei, alle leicht bis schwer adipös und nicht in der Lage, sich selbst im Bett zu drehen, waren innerhalb der nächsten vier Minuten elektronisch, nur mit Hilfe weniger Handgriffe, gelagert. Mehr gab es momentan hier nicht zu tun, seit die neue Generation der All-night-long-Inkontinenzhosen eingesetzt wurden. Zuletzt noch ein Blick auf die Uhr: Acht Minuten für fünf Schwerstpflegebedürftige – ein Traum.
 Nicht viel mehr Zeit beanspruchten die restlichen Zimmer. Im Großen und Ganzen hieß es nur hineinschauen, ab und zu auch auf die Werte der Boxen sehen und staunen über die Zukunft der Altenpflege. Lagern war fast nie erforderlich. Bewohner, bei denen die Gefahr des Wundliegens bestand, und die noch nicht in den Genuss eines computergesteuerten Betts kamen, ruhten auf sogenannten Hybridmatratzen. Larissa wusste, diese Neuentwicklungen kosteten pro Stück noch mehr, als sie brutto im Monat verdiente.
 In 316 angelangt schaute sie zuerst nach den drei schnarchenden Zimmergenossen von Herrn Clemens. Für den netten Dreiundsiebzigjährigen ließ sie sich dann wiederum ein paar Minuten mehr Zeit. Meistens döste er in seinem Herzbett eher sitzend als liegend vor sich hin, wenn sie hereinkam, manchmal war er kurzzeitig leicht verwirrt. Aber ein paar Mal hatte sie sich schon leise ganz vernünftig mit ihm unterhalten können.
 Heute bemerkte er sie scheinbar gar nicht. Sie verweilte kurz vor seinem Bett. Er atmete für seine Verhältnisse ruhig und schien tatsächlich weggenickt zu sein. Nach einem Blick auf die Werte und einem zweiten auf den halbvollen Auffangbeutel seines Blasendauerkatheters schlich sie lautlos hinaus.
 Mit einem Tastendruck auf ihren Pager entriegelte Larissa die Tür zur Dienstzentrale. Geräuschlos ging gleichzeitig die Beleuchtung an. Endlich Licht! Sie setzte sich an den Schreibtisch, fuhr den Computer hoch und schraubte die Colaflasche auf. Es zischte. Sie trank einen Schluck.
 Auf dem Monitor vor ihr öffneten sich die Seiten der automatischen Leistungserfassung. Ihre Ohren blieben bei der eigenartigen Lautlosigkeit jenseits der offenen Glastür, während sie sich auf die schwarze Computerschrift vor mehrfarbigem Hintergrund konzentrierte. In sich hineinlächelnd sah sie auf dem Bildschirm, was sie bisher getan hatte. Der Pager hatte alle Daten zuverlässig an den Rechner übermittelt und der hatte richtig gerechnet. Die vom Tagdienst mussten ihre Leistungen anscheinend oft manuell korrigieren, weil sie im Eifer des Gefechts den Scanner an den falschen Code gehalten hatten oder weil das Programm die falsche Tätigkeit erkannte. Das System funktionierte offensichtlich noch nicht perfekt. Als Nachtwache hatte sie es in der Hinsicht leichter.

 Dafür hatte sie andere Sorgen. Aufs Neue kamen plötzlich die leidigen Erinnerungen an ihren Dienst nach der freien Woche, vorgestern, an die Oberfläche: Zum ersten Mal hatte sie allein gearbeitet, ohne Marta, ihre seltsam verschlossene Vorgängerin, von der sie fünf Nächte lang eingewiesen worden war. In die Stille hinein hatte sie durch die offene Tür der Dienstzentrale das leise Quietschen von Schuhen auf dem Kunststofffußboden des Flures gehört. Als sie nach wiederholter erfolgloser Jagd nach dem Verursacher irgendwann entnervt Henrik angerufen, und gefragt hatte, ob er oben gewesen sei und sie vielleicht gesucht habe, hatte er ihr erst einmal erklärt, wie sie am Pager sehen könne, wo sich ihre Kollegen gerade aufhielten. Im dritten Stock sei er nicht gewesen.
 Die Kollegin vom Frühdienst hatte sich ihre Wahrnehmungen auch nur mit Schlafstörungen der bereits von Henrik erwähnten Bewohnerinnen erklären können, und mit Mirjam, die nachts für den ersten Stock zuständig war, hatte sie bisher kaum gesprochen.
 Es gab noch einige Akten, welche ausführlich zu lesen sich Larissa deshalb schon gestern vorgenommen hatte. Beim Durchstöbern der Dateien stieß sie nun tatsächlich auf eine Bewohnerin des Einserbereichs, die zeitweilig nachts aufgestanden und auf dem Gang herumgelaufen war. Aber nachdem das Diazepam minimal erhöht worden war, hatte keine Nachtwache mehr etwas in der Art eingetragen. Larissa notierte sich Name und Zimmernummer. Sie wollte gerade eine weitere Datei öffnen, als ein Summton von draußen sie aufhorchen ließ.
 War das nicht der Aufzug im Einser gewesen?
 Ihre Finger verharrten reglos auf der Maus.
 Richtig, der Lift war in Bewegung! Jetzt hörte sie, wie sich die Türen auf dieser Etage öffneten. Vielleicht Henrik. Oder das Phantom?
 Sie wartete. Aber das typische Geräusch eines sich auf einem Roller nähernden Kollegen blieb aus.
 Nichts als diese verlogene Stille.
 Das wäre ja auch zu normal gewesen, dachte sie und rief die Positionsbestimmung auf. Sowohl Mirjam als auch Henrik waren unten, auf ihren Stockwerken, unterwegs. Es half nichts, sie musste noch mal zurück in den Einser, das war schließlich ihr Job. Und dass der Schlafwandler den Lift benutzte, war neu.
 Sie schwang sich auf den Roller, fuhr bis zur Ecke und verharrte.
Vor ihr der verlassene, endlose Einserbereich. Und inmitten der Finsternis die gelb erleuchtete, gläserne Röhre im Glasturm – jemand musste heraufgekommen sein!
 Zögerlich bewegte sie sich auf die Lichtsäule zu. Ihr Magen zwickte wieder. „Ist da jemand?“, fragte sie betont gleichmütig in den leeren Flur, langsam weiterrollend. Allmählich wurde ihr die Situation unheimlich.
 Im Glasturm angekommen, rief sie: „Hallo?“

 Dann stellte sie den Roller ab.
 „Ist hier jemand?“
 Plötzlich stand sie im Dunkeln und fuhr instinktiv herum, obwohl ihr schon vorher klar gewesen war, dass irgendwann das Licht im Aufzug automatisch ausgehen würde. Instinktiv suchte sie einen hellen Punkt. Ihre Augen mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Draußen, auf dem Gelände hinter den Laubbäumen, blinkte die rote Leuchte oben am Windrad. Larissa drehte sich nach links. Der Gebäudeflügel auf der anderen Seite des Hofes erschien ihr jetzt im Mondlicht auffallend hell. Und hinter der Scheibe des Glasturms im Dreierbereich, bewegte sich da nicht schon wieder etwas? Sie verharrte kurz, dann sprang sie förmlich auf die Glaswand zu und starrte, mit der Nase fast an der Scheibe, nach gegenüber, um schließlich festzustellen, dass nichts weiter als das Spiegelbild einer vom Mond angeschienenen Wolke drüben über das Glas wanderte.
 Sie drehte sich um – und ein gellender, einem „Nein!“ ähnelnder Laut entwich ihrer Kehle.
 In einem Sessel wenige Schritte entfernt saß oder vielmehr lag Frau Yilmaz und glotzte mit grässlich toten Augen zur Decke. Über ihren eigenen Schrei, der ihr noch im Ohr klang, genauso schockiert wie über den scheußlichen Anblick, versuchte Larissa zu verstehen, warum die Frau, die noch vor weniger als einer Viertelstunde in ihrem Bett schnarchte, hier lag.
 Yilmaz’ Körper war im Sessel so tief nach unten gerutscht, dass sie ihn vorher, bei ihrem Hechtsprung zum Fenster, im Dunkeln und halb von der Lehne verdeckt nicht wahrgenommen hatte.
 Voller schlimmer Befürchtungen ging sie auf den Sessel zu, registrierte aber, während ihr Pager zu summen und zu sprechen begann, dass ein nackter Arm der vermeintlichen Leiche im Sessel sich hob. Sie hielt das „Hallo?“ rufende Gerät ans Ohr. Henrik ging meistens zuerst ran, wenn ihr Pager wegen eines lauten Geräusches das Alarmsignal und die Mithörfunktion bei den anderen ausgelöst hatte. Doch diesmal war es Mirjam, die wissen wollte, was los sei. Larissa stand inzwischen vor dem Sessel der Frau, deren Augen nun einen lebendigeren Ausdruck annahmen und sich ihr zuwandten. Sie musste zuerst durchatmen, bevor sie antwortete: „Nichts passiert. Frau Yilmaz liegt hier im Glasturm in einem Sessel ...“
 Sie beugte sich zu ihr herunter.
 „Hat sie geschrien?“, fragte Mirjam.
 „Nein, ich war das. Hab sie zuerst nicht gesehen, bin ziemlich erschrocken.“
 „So, so. Sonst ist alles in Ordnung?“
 „Alles in Ordnung“, log Larissa.
 „Dann, bis später.“ Im Pager klickte es, Mirjam hatte aufgelegt.
Larissa ging vor dem Sessel in die Hocke, um in Augenhöhe mit der Bewohnerin reden zu können. „Einen ganz schönen Schrecken haben Sie mir eingejagt, Frau Yilmaz.“
 Die Angesprochene saß nur da, in dieser unmöglichen, mehr liegenden als sitzenden Position, und starrte sie an, allerdings inzwischen mit interessiertem Blick. Etwas Seltsames lag trotzdem in ihrem Gesichtsausdruck.

 „Wir haben uns noch gar nicht persönlich kennengelernt. Ich bin die neue Nachtwache. Lara Linde.“ Sie hielt ihr die Hand hin.
Keine Reaktion.
 Hat Henrik also Recht gehabt, dachte sie. Einiges spricht dafür, dass Frau Yilmaz die Mondsüchtige ist, die mich seit Anfang der Woche an der Nase herumführt. Aber warum hat sie vorhin auf den Aufzug gedrückt?
 Larissa erkannte, dass sie sehr wenig über die Frau wusste. Doch sie versuchte cool zu bleiben. „Ich bin eigentlich schon seit Anfang des Monats hier. Seit erstem August“, plauderte sie, während sie in ihrer Erinnerung nach Informationen über Frau Yilmaz kramte. „Eine Woche hatte ich dazwischen frei. Bisher schliefen Sie immer fest, wenn ich zu Ihnen ins Zimmer kam.“ Wie packte sie die Frau am besten an?
 „Haben Sie Schmerzen? Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“ Etwas an ihr gefiel ihr immer weniger. War es ihr Blick?
 Man sollte Henrik fragen, er kannte sie besser. Körperlich schien sie in Ordnung zu sein. Aber was war nur mit ihrem Gesichtsausdruck los? Er veränderte sich ständig, wirkte jetzt fast verängstigt. Oder entsetzt? Paranoide Schizophrenie, erinnerte sich Larissa. Gehörten zu dieser Form der Krankheit auch Halluzinationen? Falls die Frau von einer solchen gerade heimgesucht wurde, wollte Larissa nicht wissen, was sie gerade sah. Trotzdem musste sie irgendwie Kontakt zu ihr kriegen.
 „Der Mond scheint heute so hell, da kann man kaum schlafen, hab ich Recht?“
 Yilmaz’ Blick wirkte jetzt vorwurfsvoll.
 „So ein kleiner Spaziergang tut gut, wenn einen nachts die Unruhe plagt, stimmt’s?“
 Larissa sah hinunter, die Bewohnerin war barfuß. „Ist es nicht ein bisschen kühl, wenn Sie so ruhig hier sitzen, ohne Schuhe und Strümpfe, nur im Nachthemd? Wollen Sie nicht doch wieder ins warme Bett kriechen?“
 Frau Yilmaz beugte sich leicht vor, so als wollte sie aufstehen.
 Larissa streckte ihr noch einmal die Hand hin. „Darf ich Ihnen helfen? Ich kann Sie in Ihr Zimmer begleiten, wenn Sie möchten.“
 Einen letzten optimistischen Moment lang glaubte sie, Frau Yilmaz nehme ihre Hand an, als deren Finger nach vorn schnellten und direkt auf Larissas Augen zielten. Sie konnte ausweichen, verlor aber, immer noch hockend, das Gleichgewicht und kippte nach hinten.
 Was dann folgte, erkannte sie zu spät als reales Geschehen – zu spät, um wirksam reagieren zu können: Auf dem Rücken liegend, völlig überrascht, begriff sie, dass die Frau sich auf sie geworfen hatte. Mit einem rasenden, offenbar kopflosen Zweizentnergewicht auf der Brust versuchte sie, zwei würgende Hände von ihrem Hals wegzubekommen. Vergeblich. Je heftiger sie kämpfte, umso kräftiger drückte die Irre zu. Schmerzlich wurde ihr das bekannte Phänomen gegenwärtig, dass Geisteskranke ungeahnte Kräfte entwickeln können. Zuerst wütend, dann mit zunehmender Todesangst, wurde Larissa sich ihrer akuten Wehrlosigkeit bewusst.